Die Schachbrettschmerle - Botia sidthimunki

Schachbrettschmerlen
Die Schachbrettschmerle kommt aus Indien und Thailand. Vor einigen Jahren blieben die Importe aus und die Schachbrettschmerle galt in der Natur als ausgestorben. Fische die heute im Handel sind, sind Nachzuchten aus Thailand und Malaysia. Dort werden die Fische für den Export in Teichen gezüchtet.
Schachbrettschmerlen sind die kleinsten Vertreter ihrer Familie, sie sind tagaktiv und recht lebhaft. Schachbrettschmerlen sind keine echten Schwarmfische aber sie suchen immer ihresgleichen. Man bekommt nie alle zusammen zu Gesicht aber auch nie eine einzelne. Schachbrettschmerlen mögen gut bepflanzte Becken mit Bereichen die nicht eingesehen werden können. Sie verstecken sich hinter Wurzeln, Pflanzen und Steinen, Höhlen werden fast nie aufgesucht. Laut Mergus' Aquarienatlas Bd.1 (6.Auflage) reicht ein Becken mit 50cm Länge, ich halte sie in einem 1m Becken und würde den Schmerlen auch gern ein größeres Aquarium spendieren, nur der Platz... Ich halte ein Meterbecken schon für absolutes Minimum, da sie halt gern toben.
Die Schmerlen fressen bei mir FD-Tabletten, Frost- und Lebendfutter sind aber die Favoriten. Sie fressen auch Schnecken, aber sie dürfen nicht zu groß sein, bis etwa 5mm Gehäusedurchmesser.

 
Während meiner Zeit mit den Schachbrettschmerlen habe ich immer wieder bemerkt wie sich einzelne Schmerlen verfärben. Ich meine jetzt nicht die Agressionsfärbung, wenn sie kurzzeitig silbrig glänzen. Einzelne Schmerlen verlieren für Wochen die dunkelbraune bis schwarze Musterung, entweder komplett oder auch nur teilweise. Ich habe es bis jetzt nur bei zweien bemerkt und bis jetzt konnte mir noch niemand eine Antwort darauf geben. Die Schmerlen leben im gleichen Wasser und bekommen das gleiche Futter. Die 'Entfärbung' hält 4-6 Wochen an, dann sieht die Schmerle wieder normal aus. Nach 2 Wochen verliert die andere die Farbe.
Wenn ihr auch solche Erfahrungen mit euren Schachbrettschmerlen gemacht habt oder vielleicht wißt warum sie die Zeichnung verlieren, schreibt mir.